Vita

Geboren im Iran, studierte der deutsch-iranische Flötist am Teheraner Konservatorium bei M. Djamei, wo er mit 14 Jahren den Nachwuchswettbewerb gewann.

1977 Fortsetzung des Studiums bei Cäcilie Lamerich am Konservatorium der Stadt Köln. Mit 17 Jahren Aufnahme in die Meisterklasse von Aurèle Nicolet an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau. Prägung durch die Tradition der französischen Schule des Flötenspiels (Marcel Moyse, Gaston Crunelle, André Jaunet).

1981 Soloflötist am Opernhaus von Las Palmas (Spanien).

1982-1985 Soloflötist in den Symphonieorchestern von Joáo Pessoa und Recife, Gastprofessuren an der Universitäten von Pernambuco und Paraiba (Brasilien).

Konzertreisen mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in Deutschland, Frankreich, Spanien, und Russland. 2002 Konzerte in Isfahan (Iran).

1989 stv. Erster Flötist am „Theater des Westens“ in Berlin. Aushilfstätigkeiten an der Deutschen Oper unter den Dirigenten Rafael Frühbeck de Burgos, Marcelo Viotti, sowie im Deutschen Sinfonieorchester unter Vladimir Ashkenazy. Mitarbeit an der „Schaubühne“ und am Schillertheater unter Peter Stein.

Mitglied und Engagements im Ensemble Oriol Berlin, Kammerensemble München, Das Neue Ensemble Hannover, Marcus-Ensemble Stuttgart.
Rundfunkaufnahmen am SFB, RIAS, NDR, ARLT-Studio und an den Hansa-Studios Berlin.

Kammermusikalische Zusammenarbeit mit Solisten wie Fazil Say (Klavier), Eric Kirchhoff (Flöte), Ferenc Snetberger (Gitarre), Bela Papp (Violine), Wolfram Lorenzen (Klavier), Hans Rabus (Violoncello), Martin Müller (Cembalo).


Repertoire

Barock
Gesamtwerke: J. S. Bach, C. Ph. E. Bach, Wilh. Friedem. Bach, Corelli, Couperin, Händel, Leclaire, Pergolesi, Quantz, Rameau, Tartini, Telemann, Vivaldi u.a.

Klassik
Gesamtwerke: J. Ch. Bach, Cimarosa, Clementi, Decienne, Haydn, Mozart, Stamitz, Beethoven.

Romantik
Gesamtwerke: Böhm, Chaminade, Doppler, Franck, Kuhlau, Reinecke, Schubert, Schumann, Weber.

Impressionismus
Gesamtwerke/Bearbeitungen: Debussy, Enesco, Fauré, Ganne, Gaubert, Hüe, Kochelin, Ravel, Taffanel.

Neoklassizismus (20. Jhdt.)
Gesamtwerke/Bearbeitungen: Bartok, Busoni, Chachaturian, Damase, Dutilleux, Francaix, Hindemith, Ibert, Jolivet, Martin, Martinu, Messiaen, Milhaud, Nielsen, Poulene, Prokofiew, Roussel, Sancan, Schönberg, Tomasi, Varèse, Villa-Lobos.

Neue Musik
Ausgewählte Werke: Berio, Boulez, Carter, Denisow, Fukushima, Henze, Huber, Ligeti, Say, Stockhausen, Yun, Zimmermann.

Jazz und Musicals
Ausgewählte Werke: Bernstein, Bolling, Choplin, Ellington, Gershwin, Jobim, Piazzolla.

Rezensionen

Razmgar ist ein außergewöhnlicher Flötist. Seine Technik ist hervorragend, sein Ton sehr interessant und modulationsfähig, Er ist ein intelligenter, hochbegabter Musiker.

- Auréle Nicolet



Razmgar hat immer außergewöhnliche musikalische Fähigkeiten bewiesen. Er besitzt eine perfekte Technik, eine sichere Intonation. Durch seine hervorragenden tonlichen Ausdrucksmöglichkeiten wirken seine musikalischen Auffassungen intelligent-sensibel gestaltet und sehr interessant.

- Eric Kirchhoff, Soloflötist Deutsche Oper Berlin



In Chachaturians Konzert gelingt Razmgar das Kunststück, auf den Klangfarbenreichtum der Violine mit dem dahinschwebenden, fulminant perlenden Flötenklang zu antworten. Sein Ton zeichnet sich über lange Noten und Phrasen, durch große Haltbarkeit und Reinheit aus.

- Badische Zeitung

Aram Razmgar hat eine sehr gute stilistische Kenntnis, ist sehr musikalisch und verfügt über eine hervorragende Technik.

- Karlheinz Zoeller



Der junge Soloflötist des Philharmonischen Orchesters von Las Palmas, Aram Razmgar, gab gestern im vollbesetzten Theatersaal ein phantastisches Konzert mit Werken von Bach, Telemann und Haydn. Sein dynamisch schöner Klang und seine brillante Technik überzeugten durchgehend. Das Publikum tobte.

- Diario de Las Palmas



Zart, biegsam, hell: nur einem Solisten von Format wie Razmgar gelingt es, die Flöte mit ihren ureigenen Mitteln zum Sprechen zu bringen. Diese Qualitäten bewies es besonders in Prokofiews Sonate opus 94. Seine souveräne Gestaltungskraft und sein waches, gelassenes Musizieren machten das Schlussstück zum Höhepunkt des Programms.

- Badische Zeitung

Kompositionen

4 orientalische Skizzen für Flöte und Klavier

    I. Lied und Variation
    II. Tanz
    III. Tanz
    IV. Lied und Variation

 

4 Stücke für zwei Flöten

Drei- und vierstimmige kontrapunktische Stücke für das erste Zusammenspiel

bei Loosmann-Musikverlag

 

Nächste CD-Veröffenlichung:

Philippe Gaubert Sonaten I. II. III.,
Razmgar „Orientalische Skizzen“

Kontakt

Aram Razmgar

    0176 80845713
    aramrazmgar@gmail.com